Unterwegs-Tagebuch


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Tour de Andalusia

Patagonien-Tour
November/Dezember 2008
Nach zwei heißen Tagen im argentinischen Buenos Aires gings per Flugzeug "ab in den Süden". Von der Magellanstraße aus haben wir uns mit öffentlichen Bussen
quer durch Patagonien zurück in Richtung Norden nach Santiago de Chile durchgekämpft - natürlich mit ausreichend Stopps für Patagoniens Naturerlebnisse.
Ungefähr 4000 km haben wir mit Bussen zurückgelegt....teilweise über Nacht, wo man sogar manchmal ein bisschen Schlaf findet...aber nur manchmal.

Mitten in der Magellanstraße liegen die Inseln Magdalena und Marta. Mit einem "Bandscheiben-freundlichen" Speedboot gelangen wir nach 1 Stunde Fahrt auf die Isla Magdalena - Heimat von 150.000 neugierigen Pinguinen.
Ob es jetzt wirklich 150.000 sind, kann ich nicht so genau sagen. Unser Aufenthalt dauerte nur eine Stunde, so dass ich nur bis 38.845 gekommen bin...
Ebenfalls neugierig, aber nicht ganz so harmlos sind die Seelöwen auf der Isla Marta - ein Strandspaziergang wird hier allerdings nicht empfohlen.
Wahrscheinlich Chiles schönster Nationalpark - der Torres del Paine. Zwei Tage haben wir in dieser unglaublich schönen Landschaft verbracht - an Gletscherseen und Wasserfällen,
in Holzlodges übernachtet und beim Wandern und Klettern in Geröllfeldern....was tut man nicht alles für eine Blick auf das Wahrzeichen des Nationalparks...


Der Perito-Moreno-Gletscher ist - im Gegensatz zu seinen restlichen Kollegen - ein wachsender Gletscher (2 cm pro Stunde), was sich durch lautstarkes Krachen im gesamten Gletscher bemerkbar macht.
Schätzfrage: Wie breit und wie lang ist der Gletscher?
Antwort: über 5 km breit und über 14 km lang.
Der Nationalpark Los Glaciares in den Anden: Zwei Tageswanderungen haben wir hier unternommen. Ziel war das Fitz-Roy-Massiv (links) und der Cerro Torre mit seinem Gletschersee (rechts).
Die gesamte Halbinsel Valdes stellt ein riesiges Naturschutzgebiet dar. Neben Pinguinen, Guanacos trifft man auch Seeelefanten, die hier faul am Strand liegen.
Trotz Wal-Saison-Ende treffen wir beim Whale-Watching noch einige Nachzügler-Mamis mit ihren Babys.
Bariloche liegt direkt im Nationalpark Nahuel Huapi und ist umgeben von Anden-Bergen - auf manche fahren netterweise kräfteschonende Seilbahnen hoch...
Weniger kräfteschonend und nicht unbedingt die beste Idee des Urlaubs: die 65 km lange Mountainbiketour bei 28 Grand Hitze zwischen argentinischen Autofahrern,
die kein Verständnis für das Fortbewegungsmittel Fahrrad haben.
Pucon liegt direkt unterhalb des Villarica-Vulkans - der im übrigen der zweit-aktivste Vulkan Chiles ist....
Dort kann ich Markus endlich überreden, auf ein Pferd zu steigen - unbeschadet und mit Ansätzen von Glücksgefühl steigt er drei Stunden später wieder ab.
Dies stellte aber noch nicht den Höhepunkt der Adrenalin-Kurve dar, denn jetzt kam Canopy! - am Drahtseil mit Gurt gesichert durch die Wälder rauschen...
Der windschnittige Tarzan auf dem rechten Bild bin übrigens ich...